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Kuckucksuhr am Fuße des Mount Everest

03 Dezember 2010 Allgemein | Comments
Kuckucksuhr am Fuße des Mount Everest
 

Weit weg im fernen Himalayagebiet liegt in rund 5.000 m Höhe das neue Domizil einer Original Schwarzwälder Kuckucksuhr aus Triberg.

Am Fuße der Nordwand des Mount Everest liegt in rund 5.200 m Höhe das tibetische Kloster Rongbuk.

Der LKW im Himalaya-Gebiet

In Gesprächen mit Dieter Glogowski, Herausgeber hervorragender Bildbände über Tibet und den Buddhismus (www.dieter-glogowski.de) und engagierter Journalist für Text- und Bildreportagen, sowie profunder Kenner von Tibet und des Buddhismus, kam zum Ausdruck, dass im Hauptgebetsraum des Klosters eine Kuckucksuhr hängt, die, obwohl noch nicht so alt, seit längerem nicht mehr funktioniert.

Beim näheren Hinschauen stellte sich heraus, dass es sich um eine Kuckucksuhr mit einem Plastikquarzwerk handelt, die auch nicht mehr repariert werden kann. Die Nonnen und Mönche vom Kloster Rongbuk waren darüber sehr betrübt und man hat sich bei der Firma HUBERT HERR, Uhrenfabrik in Triberg / Schwarzwald sofort bereit erklärt, eine Original Schwarzwälder Kuckucksuhr mit solidem mechanischem Uhrwerk als Geschenk dem Kloster zu überreichen.

Es wurde eine Uhr in Form eines Schwarzwaldhauses ausgewählt, handgeschnitzt und handbemalt, mit einem massiven Tannenholzdach, einem soliden Schwarzwälder 8-Tage-Uhrwerk aus Messing und Stahl sowie ½- und Vollstunden Kuckucksruf, mechanisch erzeugt mittels zweier Kuckuckspfeifen.

„Es war schon ein kleines Abenteuer, mit einer Kuckucksuhr im Gepäck mehrere tausend Kilometer zu reisen“, schrieb Dieter Glogowski. Zunächst Flug nach Peking und von dort mit dem neuen Zug hoch nach Lhasa.

Ab Lhasa ging es dann mit dem Jeep auf Sand- und Geröllpisten weiter hoch in das Mount Everest Gebiet. Normalerweise werden die Transporte dort hinauf mit dem LKW bewerkstelligt, wie man auf einem der Fotos sehen kann.

Angekommen im Kloster

Die Uhr kam trotz dieser Strapazen wohlbehalten im Kloster Rongbuk an und wurde von den Nonnen und Mönchen mit großer Freude aufgenommen. Ebenso war man mit Engagement dabei, die Uhr gleich auszupacken und an einem gebührenden Platz im Hauptgebetsraum aufzuhängen.

Die Freude bei den Beschenkten war so groß, dass aus ihren Reihen sogar ein „Uhrenbeauftragter“ bestimmt wurde, der sich zukünftig um die Pflege der Uhr kümmern sollte.

Nun hängt diese Original Schwarzwälder Kuckucksuhr aus Triberg am Fuße der Nordwand des Mount Everest, des höchsten Berges der Welt, in über 5.000 m Höhe und erfreut nicht nur die Bewohner des Klosters Rongbuk, sondern auch die immer wieder vorbeikommenden Touristen mit dem neuen Erkennungsruf „Kuckuck“ an Stelle des traditionellen Willkommensgrußes „Tashi Delek“.

Große Freude bei Mönchen und Nonnen

Der Kuckuck aus dem Schwarzwald erfreut sich in 5.200 m Höhe (also höher gelegen als der Gipfel des Montblanc – mit rund 4.807 m der höchste Berg Europas – ) bester Gesundheit, fühlt sich pudelwohl und ruft alle halbe Stunde sein „Kuckuck-Kuckuck in den Hauptgebetsraum des Klosters hinein und hinauf zum Mount Everest.

Auch das solide mechanische Uhrwerk aus Messing und Stahl der Marke HUBERT HERR kommt mit dieser doch schon extremen Höhenluft bestens zurecht.

Kurz gesagt, mit diesem Geschenk wurde den Menschen dort im fernen Himalayagebiet eine große Freude bereitet und somit dürfte diese Kuckucksuhr aus dem hause HUBERT HERR den höchstgelegenen Standort in der Welt haben den je eine Kuckucksuhr eingenommen hat.

Fotos:
Mount Everest: @topgold
Sonstige Bilder: www.dieter-glogowski.de